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„Ich habe das Recht beleidigt zu sein und nicht mehr mit ihr zu sprechen“ sagte mir neulich ein Ehemann, „schliesslich hat sie ja wieder nicht auf mich gehört und…. bla bla bla.“ Diese und ähnliche Geschichten vom Recht haben sind Alltag in unseren Erzählungen. Gerade im Berufsleben, in Vereinen, Kirchen und auch in der Ehe. Immer wieder geht es darum, dass man die Sache doch richtig gut gemacht hat, die anderen es zwar nicht so sehen, aber man sich im guten Recht fühlt. Und man beginnt, sich zu verteidigen, zu erklären oder man schmollt. Letztendlich überhebt man sich mit seinem falschen Stolz.
Spielregeln:
Versetze dich in die Situation des anderen und betrachte das Ganze mal aus seiner Warte.
Alles was ihr tut, tut es zur Ehre Gottes (1. Korinther Kapitel 10, Satz 31).
Auch nachzulesen in Kolosser Kapitel 3,ab Satz 17.
Details:
Setzt euch zusammen und sammelt Situationen, bei denen einer von euch
meinte, Recht zu haben. Dann tauscht euch aus drüber, was es bei dem
anderen bewirkte, was ging in ihm vor? Wie ging die Angelegenheit aus
und wie fühltet ihr beide euch dabei. Spielt mal durch, wie man es hätte
anders machen können.
Nehmt mal die Bibel zur Hand und schlagt Philipper 2, 5 auf und lest bis
8. Was steht da? Ihr sollt die selbe Gesinnung haben, das gilt für euch
beide. Jesus gibt hier eine Steilvorlage, denn er gab sein Recht auf
(Satz 6)! Und wenn ihr das verstanden habt, lest nochmals ab Satz 1.
Darauf liegt Gottes Segen, wie wir ab Satz 9 lesen können „Darum…..“.
Beispiele, wo man dem anderen den Vorrang gab und auf sein Recht
verzichtete sind z.B. 1.Mose Kapitel 13 ab Satz 9 oder in Kapitel 14 ab
Satz 22.
Wolfgang Spatz
Wolfgang und Ingelore Spatz sind Familienberater/-referent
UofN, prepare/enrich, TeamF, EBK-Berater, PePP Workshop-Anleiter in
Ausbildung
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