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Als Gott uns erschaffen hat, hat er auch euch beide in seinem Ebenbild geschaffen (1. Mose 1, 27), vergiss nicht: Ebenbild! Und weiter in Kapitel 2, ab Satz 21 lesen wir, dass die Frau ein Teil des Mannes ist. Gott nahm da ein paar Rippen und ein wenig Fleisch und formte die Frau daraus. Also ist sie ohne dich nicht alles und du Mann ohne sie auch nicht alles, nicht komplett. Nur ihr beide zusammen, gemeinsam seid der Mensch in Gottes Augen. Ihr seid gleichwertig.
Spielregeln:
Wenn deine Frau in den Augen Gottes das Prädikat „Sehr gut“ hat, dann hör auf, an ihr rumzunörgeln.
Wenn dein Mann in den Augen Gottes das Prädikat „Sehr gut“ hat, dann höre auf ihn zu kritisieren.
Vielleicht macht ihr einmal eine kleine Tabelle, die ihr im gemeinsamen
Gespräch ausfüllt. Da gibt es zwei Spalten: Mann ergänzt die Frau
durch…., Frau ergänzt den Mann in durch…. Und jetzt sammelt eure
Ergänzungen und haltet sie fest.
Hört auf mit Nörgeln, Kritisieren, Verachten, Verweigern etc. und lernt neu, euch gegenseitig zu achten und zu schätzen.
Details:
Ja aber wäre meine Frau nur so wie ich…. Sagst du vielleicht. Ach wie
schlimm, wenn sie wirklich so wäre, einer von deiner Sorte reicht doch
schon. Gott ist Vielfalt. Stell dir mal vor: wie haben ca. 7 Milliarden
Menschen auf der Erde. Wenn di alle so wären wie du – würdest du da
leben wollen? Ich nicht. Also lege deine falschen Vorstellungen deines
Partners ab. Er ist so, wie Gott ihn/sie gemacht hat und das ist gut so.
Nimms an. Ändern kannst nur du dich, sonst niemanden.
Wolfgang Spatz
Wolfgang und Ingelore Spatz sind Familienberater/-referent
UofN, prepare/enrich, TeamF, EBK-Berater, PePP Workshop-Anleiter in
Ausbildung
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