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Nur eines von vielen Beispielen: Ich liebe die Berge, kurvige Strassen nach oben, Auto abstellen, Wanderschuhe an und los geht es. Wie erhaben schauen die Bergspitzen aus, wie strahlend blau der Himmel, wie klein unten im Tal alles aussieht. Der Wind rauscht um die Ohren, Freiheit, was bist du schön! Die Aussicht – grandios und die Luft – herrlich, einfach herrlich. Hier oben hätte ich gerne ein Haus.
Meine
Frau hingegen ist begeistert von der See, das Rauschen des Meeres, die weissen
Schaumkronen, die Weite des Nichts, vielleicht ein Schiff am Horizont. Endlich
die Seele baumeln lassen, im Sand liegen (oder im Strandkorb), nichts tun,
herrlich. Sie brät in der Sonne und findet kein Ende.
Jedes
Jahr das gleiche Problem? Damit könnte Schluss sein.
Spielregeln:
Ich
stelle meine Bedürfnisse, meine Sicht der Dinge, mein … zurück, meinem Partner
zu liebe. Heute du, morgen ich, übermorgen…..? Ist es nicht das, wenn wir in
Philipper Kapitel 2, Satz 3 lesen, einer achte den anderen höher als sich
selbst?
Details:
Wenn
dein Partner etwas anderes möchte als du und ihr darüber immer wieder Knatsch
bekommt, dann versuche doch einmal, folgenden Satz zu sagen:
„Dir
zuliebe machen ich das so, wie du das möchtest.“
Du
musst das aber auch wirklich so meinen, in deinem Herzen verankern, dass es
nicht nur hohle Worte sind, denn dein Partner spürt das. Dann gehst du mit, wo
dein Partner hin möchte (du eigentlich nicht), machst das, was dein Partner
möchte (du eigentlich nicht), machst es so, wie er es möchte (du würdest es
anders machen) …
Wolfgang Spatz
Wolfgang und Ingelore Spatz sind Familienberater/-referent
UofN, prepare/enrich, TeamF, EBK-Berater, PePP Workshop-Anleiter in
Ausbildung
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