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Heute ist Dienstag und wie immer dienstags, trifft sich meine Frau mit einigen Freunden. Und sie fragt mich, ob ich sie hinbringen und auch wieder abholen könnte, da es mitten in der Stadt fast keine Parkplätze gibt. Ich sage zu, bringe sie hin und rufe später an, wann ich wieder vor der Tür stehen soll. Tja und dann sitze ich da im Auto und warte, sie kommt aber nicht.
Nach 10 Minuten hupe ich und beginne zu denken…. Nach 5 weiteren Minuten hupe ich 2x und denke noch viel intensiver. Da fällt mir die Bibelstelle vom Herrschen ein, denn ich merke, wie mein Gefühl des Verärgert-Seins mich bestimmen will. Und mir fällt eine Predigt zu diesem Thema ein. Wer herrscht hier, mein zunehmend verärgertes Gefühl?
Spielregeln:
Du musst dich immer wieder entscheiden, wer ist der Herrscher: Lass ich mich beherrschen oder herrsche ich selbst. Denk mal darüber nach, wer in deinem Leben das Sagen hat.
Details:
Es ist klar, dass man Gefühle hat. Und Ärger soll nicht heruntergeschluckt werden, das könnte krank machen. Er soll auch nicht unter den Teppich gekehrt werden, da könnte man später drüber stolpern. Also lerne, in Situationen, die dich beherrschen wollen, den Spiess herum zu drehen, denn du bist bestimmt zum Herrschen, nicht deine Gefühle oder Gedanken.
In der Bibel kannst du an vielen Stellen nachlesen, z.B. Römer 5. Kapitel, Satz 17 (im Leben herrschen) oder Matthäus Kapitel 17, Satz 30 (herrschen durch Aussprechen), Jakobus 1. Kapitel, Satz 14 (über deine Begierden herrschen).
Wolfgang Spatz
Wolfgang und Ingelore Spatz sind Familienberater/-referent
UofN, prepare/enrich, TeamF, EBK-Berater, PePP Workshop-Anleiter in
Ausbildung
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