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Brauchen wir Erziehung "made in China?"

Bildung made in ChinaBaby-Puppen, Bilderbücher, Spiele-Computer - das halbe Kinderzimmer ist bereits "made in China". Nun geht es um die Erziehung an sich. Ausgelöst durch ein Buch der amerikanisch-chinesischen Autorin Amy Chua ("Die Mutter des Erfolgs. Wie ich meinen Kindern das Siegen beibrachte") entstand auch in Deutschland eine neue Debatte über westliche Bildungs- und Erziehungsgrundsätze. In dem Bestseller propagiert die Autorin den kompromisslosen Leistungsstil asiatischer Länder und stellt den westlichen Weg in Frage.
Prof. Dr. Rainer Patzlaff, Leiter des Instituts für Kindheitspädagogik der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft, wurde zu seiner Meinung über das Buch und den darin enthaltenen Grundsätze befragt.

In dem Interview mit dem Online-Dienst "Freie Welt" (http://www.freiewelt.net) äußert sich Patzlaff kritisch gegenüber den Theorien der Autorin, aber auch gegenüber den kritiklos übernommmenen Methoden der heutigen europäischen Bildungsmaßstäbe, die sich von wirtschaftlichem Effizienzdenken, und weder von entwicklungspsychologischen Aspekten noch dem Wohl des einzelnen Kindes leiten ließe. Das lesenswerte Interview wirft Fragen auf, denen sich Eltern und Lehrer, aber auch die Politik stellen müssen.

Nachzulesen ist der Artikel hier .

 
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