|
Bundesministerin mit guten Nachrichten |
Dass man in Deutschland auch noch ermutigende Schlagzeilen rund um das Thema Familie liest, ist so selten wie erfreulich. Jüngst stellte Bundesfamilienministerin Kristine Schröder den “Monitor Familienleben 2010” des renommierten Allensbach-Instituts vor, der eine eindeutige Botschaft enthält. “Im Moment wächst der Mut zum Kind”, so das Resümee aus der Studie, wie die Freie Presse Chemnitz meldet. Demnach stieg der Anteil derjenigen Kinderlosen, die sich Kinder wünschten, innerhalb von zwei Jahren von nur 43 Prozent auf 52 Prozent. Ein weiteres Fazit der Studie betrifft die Väter. Die Studie zeige, dass Väter gerne mehr für ihre Kinder da wäre, so die Freie Presse. Dafür wären 60 Prozent bereit, ihre Arbeitszeit zu reduzieren. Schröder: “Wie zufrieden die Familien sind, hängt ganz besonders davon ab, ob sie genügend Zeit mit ihren Kindern und Angehörigen verbringen können.” Die Bundesfamilienministerin will sich deshalb “für flexiblere Arbeitszeiten und eine Unternehmenskultur einsetzen, die nach der Qualität geleisteter Arbeit und nicht nach der Präsenz am Arbeitsplatz fragt”. Dafür will das Familienministerium im Oktober zusammen mit der Deutschen Industrie- und Handelskammer die Initiative “Flexible Arbeitszeiten” starten. |