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Eva Herman: "Spagat zwischen Karriere und Familie ist Extremsport!"

Eva Herman, die heftig diskutierte Buchautorin und ehemalige Tagesschausprecherin sprach am Abschlussabend des SPRING-Festivals am 28. März 2008 im Kurhaus von Ruhpolding über das Thema "Kinder, Frauen, Karriere und Katastrophen". Vor über 400 Zuhörern sagte Herman, das moderne Rollenbild der Frau, das vom Feminismus geprägt sei, entspreche nicht Gottes Schöpfungswillen. Die wirtschaftliche Situation dränge die Frau jedoch oft zur Erwerbstätigkeit; der Spagat zwischen Karriere und Familie sei aber "Extremsport" und habe negative Folgen für die Erziehung von Kindern. Vor allem dann, wenn eine Frau aus wirtschaftlichen Gründen ihr Kind bereits in den ersten Jahren in die Betreuung des Kinderkrippe geben muss. Leider werde zu wenig nach dem Wohl des Kindes gefragt.

Quelle: SPRING 2008 / Christlicher Presseservice Wetzlar, Pressemitteilung vom 29. März 2008

Info-Link: www.gemeindeferienfestival.de

 
Ehe - Die Ikone Gottes in der Welt
 

Erst im Angesicht des anderen erkennen wir uns. 

 

Über Mann und Frau, Menschsein und die Friedenschance der Ehe. Ein biblisch-anthropologischer Versuch.  

Dr. Christl Ruth Vonholdt  

Wir wissen nicht mehr, wer oder was der Mensch ist. Menschenbilder gibt es heute viele. Die Wissenschaft kann uns keine Orientierung geben, sie setzt Orientierung voraus. Doch wo können wir noch Orientierung finden? Vielleicht kann es helfen, entlang der biblischen Schöpfungsgeschichten vom Menschen (Genesis 1 und 2) auf Spurensuche zu gehen mit der Frage, was die Bibel über den Menschen sagt, insbesondere über den Menschen in seiner Geschlechtlichkeit, also über den Menschen, so wie er konkret vorkommt: als Mann und als Frau.
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Was hat der Staat mit meinem Sexualleben zu tun?

Der Zusammenhang zwischen sexualethischen Normen und der Gesetzgebung  

von Simone Wenzler*

Nichts ist intimer als die sexuelle Begegnung zweier Menschen. Sie wird normalerweise in der abgeschiedenen Zweisamkeit erlebt, die Dritte bewußt ausschließt. Und deshalb stellt sich die Frage: Darf in diesem Bereich eine staatliche Einflußnahme erfolgen? Weitere Fragen zum heiklen Zusammenhang zwischen Sexualethik und Gesetzgebung tauchen auf, wenn man z. B. als Christ an das Gesetz zur Anerkennung von homosexuellen Lebensgemeinschaften denkt: Was ist, wenn staatliches Handeln im Widerspruch zum biblisch-christlichen Verständnis des Menschen und seiner Beziehungen (hier konkret: der Homosexualität) steht?

Ich möchte in diesem Artikel zunächst darstellen, wo eine staatliche Einflußnahme sinnvoll ist, und dann der Frage nachgehen, welche Aufgaben sich daraus für uns Christen ergeben - schließlich soll unser Christsein Auswirkungen haben. Aus der Bibel wissen wir, daß unsere Mitarbeit im „Reich Gottes“ u. a. auch das Ziel einschließt, die gesellschaftlichen Strukturen auf Christus hin zu ordnen.1

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Weshalb wir uns für die Ehe einsetzen

Ein konservatives Ehe-Verständnis wäre uns zu wenig! 

von Christine Schubert

 

Die Schöpfung funktioniert nach einem genialen Design: Die Erbinformation in der Keimzelle, die DNA, enthält das Grundmuster für den gesamten Organismus. Daraus reproduzieren sich nicht nur gleiche, sondern auch eine Vielzahl spezialisierter Zellen. Auch der soziale Bereich, das Zusammenleben der Menschen, geht auf eine "Urzelle" zurück.

 

Zu Hause für die Gesellschaft lernen ...

Mit Adam und Eva schuf Gott den Prototyp für die menschliche Gesellschaft: In der Ehe ist - so wie in der DNA - die gesamte Information für das soziale Leben angelegt, z. B. das Prinzip für Teamarbeit. Statt dem „Kampf der Geschlechter" wird Frieden geschlossen zwischen Mann und Frau. Die Folge dieses Friedens: Die Verschiedenheit wird in Ergänzung fruchtbar.

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Wie geht es mit der Familienpolitik weiter? - Korrekturen sind erforderlich!

Überlegungen von Hartmut Steeb, dem Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, zu Familienfreundlichkeit und Familienförderung


Die fehlenden Kinder

„Europa fehlt der Nachwuchs“ - so oder so ähnlich lauten die Überschriften in den Zeitungen, wenn wieder einmal über die demographische Entwicklung in Europa berichtet wird. Ganz Europa spielt bevölkerungspolitisch nämlich in der untersten Liga. Und in diesem aussterbenden Europa steht Deutschland bei der Zahl der Kinder pro Frau (Reproduktionsrate) vor Zypern, Estland und Italien auf dem viertletzten Platz. Wenn es aber nicht nur um die Zahl der tatsächlich geborenen Kinder, sondern um die Kinderwünsche geht, dann ist Deutschland Schlusslicht der untersten Liga. Anders ausgedrückt: Wir sind die Letzten der Letzten. Und diese Frage nach dem Kinderwunsch, der ja unter positivsten Randbedingungen vielleicht sogar „eins zu eins“ umgesetzt werden würde, liegt noch unter 1,7 gewünschten Kindern pro Frau. Aber notwendig wäre ja wenigstens eine Reproduktionsrate von 2,1, um nicht noch weiter dem Bevölkerungsschwund zusehen zu müssen. Dabei steht inzwischen allen vor Augen, dass nicht der Bevölkerungsschwund an sich alleine die Problemlage bestimmt, sondern die damit stark einhergehende Unterjüngung. Es liegt auf der Hand, dass die kleinere nachfolgende Generation bald die Tragkraft nicht mehr hat, eine noch wachsende ältere, nicht mehr im Erwerbsleben stehende Generation zu versorgen: weder materiell noch human.

 

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Neue Partei fordert ”Erziehungsgehalt” für Eltern

Christa Meves beteiligt sich an der Konzeptentwicklung der neu gegründeten AUF-Partei

Januar 2008
 
Die vor kurzem gegründete AUF-Partei fordert die Einführung eines ”Erziehungsgehaltes” und setzt damit ein Konzept von Christa Meves um. In der Praxis soll dies folgendermaßen verwirklicht werden:  Jede schwangere Frau kann sich zunächst zur „Zukunftsanwältin“ ausbilden lassen; nach der Geburt des Kindes erhält sie diese Berufsbezeichnung und einen Anspruch auf ein monatliches Gehalt sowie einen Rentenanspruch. Vor allem mit solchen familienpolitischen Akzenten und ethisch motivierten Alternativ-Konzepten will die AUF-Partei als “eine explizit christliche Partei (...) aktiv Politik auf allen politischen Ebenen gestalten”. Ihre Gründer sind überzeugt: “Christen haben in vielen Politik- und Lebensbereichen bewährte Lösungen gefunden, um die Zukunft unseres Gemeinwesens lebenswert zu gestalten.”


Die “AUF – Partei für Arbeit, Umwelt und Familie” wurde am 26.1.08 in Berlin gegründet. Sie trägt die Zusatzbezeichnung „Christen für Deutschland“. Angestoßen wurde die Gründung offenbar von der European Christian Political Movement (ECPM), in der sich europäische christliche Parteien sammeln. In der Gründungsveranstaltung hielten u. a. auch die bekannte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin Christa Meves, der Unternehmensberater Dr. Siegfried Buchholz und die Publizistin Gabriele Kuby Grundsatzreferate.

Im ihrem Grundsatzprogramm, das der Gründungsversammlung am 26.01.2008 vorgelegt wurde, tritt die AUF u. a. für die Einführung eines einfachen Steuersystems ein und fordert, dass "die Erziehungsverantwortung der Eltern" durch >

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Familien-Entwicklung 1996 - 2006 in Deutschland und Sachsen

Im Zeitraum 1996 - 2006 hat sich die Zahl der Familien mit Kindern unter 18 Jahren im Haushalt, die

+ mit verheirateten Eltern zusammen leben um 15 % verringert,
+ mit Eltern in Lebensgemeinschaft (auch gleichgeschl.) zusammen leben um 48% erhöht,
+ mit alleinerziehenden Eltern zusammen leben um 24% erhöht.

Dabei ist die Gesamtzahl der Familien mit Kindern bis 18 Jahren im Haushalt "nur" um 7% zurück gegangen.

Die Zahlen in Sachsen:

In diesen 10 Jahren hat sich die Zahl der Familien mit Kindern unter 18 Jahren im Haushalt, die

+ mit verheirateten Eltern zusammen leben, um 45,5% verringert [FAST DIE HÄLFTE!],
+ mit Eltern in Lebensgemeinschaft (auch gleichgeschl.) zusammen leben, um 23% erhöht,
+ mit alleinerziehenden Eltern zusammen leben, "nur" um 1,18% erhöht.

Dabei ist die Gesamtzahl der Familien mit Kindern bis 18 Jahren im Haushalt um 31% zurück gegangen - das ist ein Drittel(!).

Quelle: www.destatis.de



 
Diskussion über die Verankerung der “Kinderrechte” in der Verfassung

  Dezember 2008

Das Familiennetzwerk “Familie ist Zukunft” hat eine neue Diskussions-Website zum Thema “Verankerung der Kinderrechte in der Verfassung” eingerichtet. Das Familiennetzwerk vertritt dort die Ansicht, dass die “Befürworter der Bewegung ‘Kinderrechte in die Verfassung’ (...) einen Keil in die Einheit der Familie” treiben wollen: “Das Kind wird isoliert betrachtet, als ob es schon ‘fertig’ entwickelt sei. Die Verantwortung für seine Entfaltung wird von den Eltern weggenommen und dem Staat oder seinen Behörden übertragen.” Deshalb solle die neue Website “in erster Linie der >

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Psychoanalytiker nehmen Stellung: Problematischer Krippenausbau

12. Dezember 2007

Die Deutsche Psychoanalytische Vereinigung (DPV) hat in einem Memorandum davor gewarnt, in der Diskussion über die Krippenausbau-Pläne in Deutschland nur “demographische, bildungs- und arbeitsmarktpolitische Aspekte” zu berücksichtigen. Aufgrund ihrer Erfahrungen mit den “Tiefenwirkungen und Langzeitfolgen von kindlichen Entwicklungsbedingungen” kommen die in der DPV organisierten Psychoanalytikerinnen und Psychoanalytiker zu folgendem Schluss: “Plötzliche oder zu lange Trennungen von den Eltern bedeuten in der frühen Kindheit einen bedrohlichen Verlust der Lebenssicherheit, auch weil Sprach- und Zeitverständnis des Kindes noch nicht weit genug entwickelt sind, um Verwirrung oder Angst mit Erklärungen zu mildern. Eine Trennung von den Eltern, die nicht durch ausreichend lange Übergangs- und Eingewöhnungsphasen vorbereitet wird, kann vom Kind als innerseelische Katastrophe erlebt werden, die seine Bewältigungsmöglichkeiten überfordert.”

Die empirische Begründung für diese Einschätzung wird folgendermaßen zusammengefasst: “In vielen Studien wurde nachgewiesen, dass es entwicklungspsychologisch einen bedeutsamen Unterschied macht, ob ein Kind mit einem Jahr, mit anderthalb oder zwei Jahren in außerfamiliäre Betreuung kommt und wie viele Stunden täglich sie in Anspruch genommen wird. Je länger die tägliche Betreuung getrennt von den Eltern andauert, umso höhere Werte des Stresshormons Cortisol sind zum Beispiel im kindlichen Organismus nachweisbar.”

In der ausführlichen DPV-Stellungnahme wird außerdem darauf hingewiesen, dass unvorbereitete Verlusterfahrungen besonders folgenreich seien: “Jeder Krippenwechsel oder Wechsel einer Tagesmutter bedeutet für das Kind eine erneute Erfahrung von Bindungsverlust. Es gibt keine psychische Gewöhnung an Verlust: Kommt er unvorbereitet und kann er nicht innerhalb einer vertrauten Beziehung verdaut werden, sind Verleugnung und Anästhesierung der Gefühle die Folge, häufig begleitet von der „Körpersprache“ psychosomatischer Symptome. Der meist unausweichliche Verlust der Ersatzperson ist dann besonders schwerwiegend, wenn das Kind in seiner Trauer um sie von den Eltern kaum bestätigt und gestützt wird.”

Grundlage dieser Überlegungen, die am 12. Dezember 2007 von der DPV-Kommission Öffentlichkeit und interdisziplinärer Dialog veröffentlicht wurden, ist die Überzeugung, dass “in den ersten drei Lebensjahren (...) die Grundlage für die seelische Gesundheit eines Menschen gelegt” werde. Deshalb seien “in dieser sensiblen Entwicklungszeit (...) regelmäßige ganztägige Trennungen von den Eltern eine besondere psychische Belastung für die Kinder”.

Um “Traumatisierungen zu verhindern” schlägt die DPV vor, dass “analog zur „Schulreife“ (...) die „Krippenreife“ für jedes Kind individuell beurteilt werden” sollte. Auch das Tagesmuttermodell sei problematisch, weil in vielen Fällen die Tagesmutter gewechselt werden müsse oder weil Spannungen zwischen Mutter und Tagesmutter auftreten. Allerdings wird von der DPV auch eingeräumt, dass “aus verschiedenen Gründen (...) Mütter und Väter auf außerfamiliäre Betreuung ihrer Kinder angewiesen sein” können.

Rolf-Dieter Braun

 



Quelle: Veröffentlichung der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung auf der DPV-Website 




Kontaktadresse:

Deutsche Psychoanalytische Vereinigung (DPV)
Geschäftsstelle
Körnerstr. 11
10785 Berlin

E-Mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können  
http://www.dpv-psa.de/


 
Starke Familien verbringen Zeit miteinander

Zu meinen besonderen Kindheitserinnerungen gehören die kostbaren Zeiten, die mein Vater ganz alleine mit mir verbrachte, denn ausser mir gab es noch drei andere Geschwister. Ab und zu durfte ich mit ihm auf die Jagd gehen. An meinem 10. Geburtstag holte mich mein Vater überraschend von der Schule ab und lud mich in die Eisdiele ein. „Du bist mir wichtig, und ich bin stolz auf meine Tochter“ – das war die Botschaft, die bei mir ankam.

Jeder Mensch hat ein tief verwurzeltes Bedürfnis geliebt und angenommen zu werden. Wenn wir uns geliebt fühlen, wird unser emotionaler Tank gefüllt (Dr. Ross Campell benutzt den Vergleich in seinem Buch „Kinder sind wie ein Spiegel“). Ist der Tank voll, reagieren wir ausgeglichen und fühlen uns wohl. Ist der Tank leer, sind wir emotional unzufrieden und unsicher. Wie beim Auto immer wieder Treibstoff nachgetankt werden muss, muss auch unser Liebestank immer wieder aufgefüllt werden.

Gemeinsam verbrachte Zeit zeigt dem Partner/dem Kind "du bist mir wichtig!" Dabei ist nicht nur die Menge der Zeit entscheidend, sondern vor allem unser echtes Interesse und ungeteilte Aufmerksamkeit, das sich u.a. im Zuhören ausdrückt. Das Herz muss dabei sein und nicht nur technisch ein Job erledigt werden. Ich weiß wovon ich rede. Wie oft habe ich meinen Kindern nur mit halbem Ohr zugehört und dabei meine eigenen Gedanken gesponnen. "Mama, du hörst gar nicht richtig zu!" Also - Zeitung weglegen, Computer und Handy aus, auf Augenhöhe gehen und mich dem Kind/ dem Partner ganz zuwenden.

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Starke Familien halten zusammen
Eltern sind Privilegierte, die gemeinsam mit dem Schöpfer die nächste Generation hervorbringen und auf das Leben vorbereiten. Und nicht nur das. Wir haben dadurch sogar die Möglichkeit die kommenden Generationen mit dem was uns wichtig und WERT-voll ist zu beeinflussen. Familie ist Gottes Zukunfts-Werkstatt. Denn unsere Kinder werden die Väter und Mütter unserer Enkel sein. Ist das nicht eine begeisternde Perspektive?

Für ein erfolgreiches Zusammenleben sind jedoch gewisse Rahmenbedingungen notwendig, z.B. Hingabe. Das bestätigt eine Langzeitstudie, die seit 25 Jahren mit 18.000 Familien aus 27 Nationen durchgeführt wird. Starke Familien zeigen ein hohes Maß an Hingabe aneinander. In guten und schlechten Zeiten halten sie zusammen.
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