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Geschrieben von Kathrin
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Dieses Wortspiel gefällt mir gut und beschäftigt mich, seit wir mit einem befreundeten Ehepaar zusammen saßen und mit dieser Formulierung eine Lebensphase auf den Punkt brachten. Vielschichtige Gleichzeitigkeit - ein super Ausdruck für die Lebensphase in der ich mich mit Grundschulkindern bis Teenagern befinde. |
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Geschrieben von Kathrin
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Ich stehe vor dem Pfandflaschen-Rückgabe-Automat im Supermarkt und werde hysterisch angeblinkt, mit vier Warnhinweisen darauf aufmerksam gemacht, dass ich ein Problem habe. Ich fühle mich wie ein ertappter Kaufhausdieb, denn die Signale geben außerdem einen hartnäckigen ohrenbetäubenden Ton von sich.Vorwurfsvolle Blicke von vorbeieilenden „Shoppern“ begegnen mir. So einfach, und die blickt´s nicht? Es stimmt, zum x-ten Male mache ich es falsch. Ich werfe (und das ist mir gar nicht bewusst) die Flaschen in den Automat und damit ist er schlicht und ergreifend überfordert. Ich zwinge mich zur Ruhe und lege langsam und bedächtig jede einzelne Flasche in die Öffnung. Betreten schlucke ich meinen Ärger und die Ungeduld hinunter und denke an die vielen, vielen Emotionen die ich über die Jahre erlebt, erfahren und auch durchlitten habe. Seit ich Kinder habe, kenne ich Emotionen die mir vorher fremd waren. Sei es Hilflosigkeit in der Babyphase, Sorge um Krankheiten und Gefahren oder auch Verzweiflung, weil Schule nicht jedermanns Sache ist. Ja, ich bin manchmal verzweifelt! Dabei geht es natürlich nicht um eine grundlegende Verzweiflung, die bestimmt viele Menschen weltweit durch die Bedrohung ihrer Existenz empfinden. Nein, es geht um eine Verzweiflung, die dann einsetzt, wenn man mit seinem Latein am Ende ist. Zu sehen, dass Benni noch sechs Schuljahre vor sich, aber wenig Freude und Spaß am Lernen hat, bekümmert mich sehr. Zu sehen, dass Jule mit ein bisschen mehr Einsatz schulisch viel besser sein könnte, macht mich ungeheuer angespannt, und dies gilt es einfach auszuhalten. Zu sehen, wie sich Lena durch drei Fremdsprachen kämpft und ja nicht durchrasseln darf, weil sie der letzte G9-Jahrgang ist, macht mich manchmal ganz kirre. Ratlosigkeit und Frustration sind meine persönlichen Vorboten bevor ich Verzweiflung empfinde. Wenn menschliches Know-how, alles Wissen und Denken keine sichtbaren Erfolge mehr erbringt, was dann? Wenn Strukturen für uns nicht funktionieren, weil mein Kind aus der Norm fällt, was dann? Spätestens jetzt streift mein banges Herz ein „dennoch“ oder „aber“, denn die Verzweiflung darf nie die Endstation sein. Jetzt wird der Glaube aktiviert der überwindet. Der Glaube daran, dass Gott meine Kinder (und auch mich) wunderbar gemacht hat; Der Glaube daran, dass sie eine gute Zukunft vor sich haben werden und der Glaube daran, dass sie ihren eigenen Weg in diese Zukunft bahnen werden. Dabei muss ich ihnen zugestehen, dass sie sich auch eigen-willig entwickeln dürfen. Benni zum Beispiel interessiert sich zunehmend fürʻs Kochen und Backen. Wenn er mich in der Küche werkeln sieht, bindet er sich eine Schürze um und hilft. Ich sehe er hat Spaß daran. Wir beginnen, gemeinsam Gerichte zu planen und zu kochen und plötzlich bekomme ich Hoffnung für seine Zukunft. Ich habe Anlagen entdeckt, die ich fördern und mitformen kann. Da lassen wir Schule Schule sein und stehen vergnügt miteinander in der Küche. Wir begegnen einander und Verzweiflung weicht Freude und Zuversicht. Ein wichtiger Grundsatz in meiner Einstellung als Mutter ist, dass ich die negativen Gefühle nie über die positiven und das Gute siegen lasse. Mögen Situationen noch so verfahren oder schwer zu begreifen sein, unsere Kinder haben es verdient, gelobt und wertgeschätzt zu werden. Die Verzweiflung darf meinenFelsen-Glauben nicht sprengen, daran halte ich fest. Und trotzdem ist sie manchmal da, die Verzweiflung und sie gehört auch zu meiner Geschichte. Neulich hatte ich eine Begegnung mit einer Mutter, die mir über die Schulsituation ihres Kindes berichtete und ihre Verzweiflung zum Ausdruck brachte. Von Herzen konnte ich ihr sagen: “Ich verstehe Dich!“ |
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Geschrieben von Rolf-Dieter Braun
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Rolf-Dieter Braun
Frauenbefreiung - wo geschieht sie tatsächlich? Gedanken über befreiende und frauenfeindliche Tendenzen
Es stimmt: Auch im Christentum wurden und werden Frauen diskriminiert und unterdrückt; dafür kann man viele Beispiele anführen. Aber es stimmt einfach nicht, daß dies im Wesen des Christentums liegt.1 Diejenigen Christen, die konsequent waren, sich an Jesus Christus selbst orientierten und traditionelle Meinungen an der Bibel maßen, haben die Lage der Frauen entscheidend verbessert. Das spielte sich nicht nur im familiären "Privatleben" ab2, das sich millionenfach auf die "gesellschaftliche Gesamtatmosphäre" auswirkt und deshalb nicht unterschätzt werden sollte, sondern es geschah auch durch konkrete gesellschaftliche Veränderungen und Reformen.
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Geschrieben von Rolf-Dieter Braun
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Marriage Week - Gutes für Ehepaare
Belebend, festlich, besinnlich, romantisch und humorvoll: Marriage Week - die Woche der Ehepaare bietet vielfältige Chancen, sich mit dem eigenen Lebensstil in der Ehe auseinander zu setzen und ihn positiv zu gestalten.
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Geschrieben von Rolf-Dieter Braun
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Interview von Moritz Schwarz mit dem Familienexperten Prof. Dr. J. Pechstein über Eva Herman, die Wiederentdeckung des Kindes und die Rückkehr zur Familie Herr Professor Pechstein, das Buch von Eva Herman „Das Eva-Prinzip“ kommt in einem recht persönlichen, eigentlich unpolitischen Tonfall daher. Pechstein: Das stimmt, allerdings täuscht dieser Eindruck. Das zeigt schon das hohe öffentliche Interesse oder die Präsentation des Buches ausgerechnet im Haus der Bundespressekonferenz. Das zeigt aber auch das zwischenzeitliche Mobbing durch die „feministischen Zentralen“ mit dem Versuch, Frau Herman beruflich mundtot zu machen. Das Buch ist sogar hochpolitisch, weil es entscheidende Zukunftsfragen unserer Gesellschaft aufgreift und dabei die langfristigen Fehlentwicklungen der deutschen Politik gegenüber Kindern, Müttern und Familien aufspießt, die neuerdings in der ideologisierten Verblendung eines Ganztags-Fremdbetreuungswahns vom Säuglings- bis zum Jugendalter kulminieren, dem praktisch alle politischen Parteien mehr oder minder verfallen sind. Das Buch trifft also voll ins Schwarze? Pechstein: Die Stärke des Buches liegt nicht nur in seinem allgemeinverständlichen Tonfall,
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Geschrieben von Rolf-Dieter Braun
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Wie aus Jungen Männer werdenVon Fraser Haug  Fraser Haug Verärgert kommt der Junge vom Kindergottesdienst nach Hause und erklärt dem erstaunten Vater, dass er wegen einem Lied so sauer ist: „Da heißt es doch glatt: ‚Ich möchte ein Sonnenstrahl für Jesus sein’.“ Auf die Rückfrage, was an diesem Text denn so entsetzlich sei, meint der Sohn: „Ich will aber kein Sonnenstrahl werden. Ich will doch Fernfahrer werden!“ Tun und Sein Die meisten von uns Männer können sich wohl in diesen Jungen hineinversetzen: Sein Problem, diesen starken Gegensatz von „Sonnenstrahl“ und „Fernfahrer“, können wir gut verstehen. Aber das ist noch gar nicht das Entscheidende. Der eigentliche Knackpunkt ist das ungeklärte Verhältnis zwischen dem, was wir tun und dem, wer wir sind; es geht also um den Gegensatz von Tun und Sein. |
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Geschrieben von Rolf-Dieter Braun
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Katholischer Kongress mit 2500 Teilnehmern in Augsburg / Eva Hermans Kongress-Beitrag jetzt im Internet Nach Angaben der Veranstalter besuchten mehr als 2500 Teilnehmer die Gottesdienste und Podien des "3. Internationalen Kongresses Treffpunkt Weltkirche", der vom 11. bis 13. April 2008 in Augsburg statt fand; damit sei die Besucherzahl gegenüber dem letzten Kongress um etwa dreißig Prozent gestiegen.
Besonders der erstmals in den "Treffpunkt Weltkirche" integrierte Familienkongress habe sich als Magnet für junge Familien erwiesen: "Zusammen mit dem vom katholischen NET-Projekt angebotenen Kinderkongress haben die auf Familien zugeschnittenen Angebote dazu beigetragen, dass man mehr denn je von einem 'Kongress für alle Generationen' sprechen kann."
Besonderen Anklang fand neben den Gesprächsrunden über die Lage der Kirche in Afrika, in China und im Heiligen Land ein Familien-Podium mit Christa Meves, Barbara Wussow, Eva Herman und anderen bekannten Persönlichkeiten. Ein besonderes Highlight sei die "bunte Glaubenskundgebung SPIRIT 2008 mit aufrüttelnden Kurzansprachen, mutmachenden Gesprächen und berührenden musikalischen Beiträgen" sowie das Abschlussreferat des Arztes Dr. Manfred Lütz gewesen.
Der Beitrag von Eva Herman (u. a. über die Veränderungen in ihren Ansichten) und andere Beiträge vom Kongress sind als Audio-Dokumentation auf Kathtube zugänglich: Rolf-Dieter Braun |
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Geschrieben von Rolf-Dieter Braun
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Erst im Angesicht des anderen erkennen wir uns. Über Mann und Frau, Menschsein und die Friedenschance der Ehe. Ein biblisch-anthropologischer Versuch. Dr. Christl Ruth Vonholdt Wir wissen nicht mehr, wer oder was der Mensch ist. Menschenbilder gibt es heute viele. Die Wissenschaft kann uns keine Orientierung geben, sie setzt Orientierung voraus. Doch wo können wir noch Orientierung finden? Vielleicht kann es helfen, entlang der biblischen Schöpfungsgeschichten vom Menschen (Genesis 1 und 2) auf Spurensuche zu gehen mit der Frage, was die Bibel über den Menschen sagt, insbesondere über den Menschen in seiner Geschlechtlichkeit, also über den Menschen, so wie er konkret vorkommt: als Mann und als Frau. |
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Geschrieben von Rolf-Dieter Braun
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Ein konservatives Ehe-Verständnis wäre uns zu wenig! von Christine Schubert Die Schöpfung funktioniert nach einem genialen Design: Die Erbinformation in der Keimzelle, die DNA, enthält das Grundmuster für den gesamten Organismus. Daraus reproduzieren sich nicht nur gleiche, sondern auch eine Vielzahl spezialisierter Zellen. Auch der soziale Bereich, das Zusammenleben der Menschen, geht auf eine "Urzelle" zurück. Zu Hause für die Gesellschaft lernen ... Mit Adam und Eva schuf Gott den Prototyp für die menschliche Gesellschaft: In der Ehe ist - so wie in der DNA - die gesamte Information für das soziale Leben angelegt, z. B. das Prinzip für Teamarbeit. Statt dem „Kampf der Geschlechter" wird Frieden geschlossen zwischen Mann und Frau. Die Folge dieses Friedens: Die Verschiedenheit wird in Ergänzung fruchtbar. |
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Geschrieben von Angela Zeidler-Frész
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Zu meinen besonderen Kindheitserinnerungen gehören die kostbaren Zeiten, die mein Vater ganz alleine mit mir verbrachte, denn ausser mir gab es noch drei andere Geschwister. Ab und zu durfte ich mit ihm auf die Jagd gehen. An meinem 10. Geburtstag holte mich mein Vater überraschend von der Schule ab und lud mich in die Eisdiele ein. „Du bist mir wichtig, und ich bin stolz auf meine Tochter“ – das war die Botschaft, die bei mir ankam.
Jeder Mensch hat ein tief verwurzeltes Bedürfnis geliebt und angenommen zu werden. Wenn wir uns geliebt fühlen, wird unser emotionaler Tank gefüllt (Dr. Ross Campell benutzt den Vergleich in seinem Buch „Kinder sind wie ein Spiegel“). Ist der Tank voll, reagieren wir ausgeglichen und fühlen uns wohl. Ist der Tank leer, sind wir emotional unzufrieden und unsicher. Wie beim Auto immer wieder Treibstoff nachgetankt werden muss, muss auch unser Liebestank immer wieder aufgefüllt werden.
Gemeinsam verbrachte Zeit zeigt dem Partner/dem Kind "du bist mir wichtig!" Dabei ist nicht nur die Menge der Zeit entscheidend, sondern vor allem unser echtes Interesse und ungeteilte Aufmerksamkeit, das sich u.a. im Zuhören ausdrückt. Das Herz muss dabei sein und nicht nur technisch ein Job erledigt werden. Ich weiß wovon ich rede. Wie oft habe ich meinen Kindern nur mit halbem Ohr zugehört und dabei meine eigenen Gedanken gesponnen. "Mama, du hörst gar nicht richtig zu!" Also - Zeitung weglegen, Computer und Handy aus, auf Augenhöhe gehen und mich dem Kind/ dem Partner ganz zuwenden. |
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Geschrieben von Angela Zeidler-Frész
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Eltern sind Privilegierte, die gemeinsam mit dem Schöpfer die nächste Generation hervorbringen und auf das Leben vorbereiten. Und nicht nur das. Wir haben dadurch sogar die Möglichkeit die kommenden Generationen mit dem was uns wichtig und WERT-voll ist zu beeinflussen. Familie ist Gottes Zukunfts-Werkstatt. Denn unsere Kinder werden die Väter und Mütter unserer Enkel sein. Ist das nicht eine begeisternde Perspektive?
Für ein erfolgreiches Zusammenleben sind jedoch gewisse Rahmenbedingungen notwendig, z.B. Hingabe. Das bestätigt eine Langzeitstudie, die seit 25 Jahren mit 18.000 Familien aus 27 Nationen durchgeführt wird. Starke Familien zeigen ein hohes Maß an Hingabe aneinander. In guten und schlechten Zeiten halten sie zusammen. |
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JMEM Familiendienst unterstützen
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