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33 christliche Ehe- und Familienberater und -referenten (JMEM-Mitarbeiter und PePP-Anleiter) trafen sich am 6. und 7. März im neuen GMS Zentrum in Frommetsfelden um über ihre Arbeit und Erfahrungen mit Ehepaaren auszutauschen. Dabei wurde deutlich, dass in unserer modernen Zeit der Kommunikationsfülle Ehepaare nicht selten an Kommunikationsarmut leiden. Beide Ehepartner sind gedanklich mit den verschiedenen Anforderungen des Alltags (Beruf, Kinder, Schule, Haushalt) beschäftigt. Es bleibt wenig Zeit zum Reden und die Missverständnisse häufen sich. Man ist frustriert, arrangiert sich irgendwie mit der Situation und lebt nebeneinander her. 
Durch Eheseminare und -workshops , aber auch niederschwelligere Angebote wie Candlelight-Dinner sollen Ehepaare Impulse für ihren Beziehungsalltag bekommen, damit Dynamik und Liebe in der Ehe erhalten bleiben. Denn nicht nur im Berufsleben sind Updates und Weiterbildung erforderlich, sondern auch Ehen brauchen Zeiten der Investition und Vertiefung. Am besten weit weg vom Alltag, z.B. bei einem Ehe-Urlaub in der Toskana verbunden mit einem PePP-Eheworkshop. Der PePP-Workshop für Ehepaare bietet Paaren die Gelegenheit ihre Kommunikation zu vertiefen, neue Wege der Konfliktbewältigung kennenzulernen und damit gute Voraussetzungen für einen erfüllte Sexualität zu schaffen. Der Erfahrungsaustausch zeigte ausserdem, dass Ehe-Coaching ein wachsendes Bedürfnis vieler Ehepaare ist. So will man in Zukunft verstärkt Seminare und Workshops mit Ehe-Coaching verbinden. Dass viele Ehepaare erst kommen, wenn die Beziehung bereits in einer Sackgasse steckt, ist weit verbreitet und liegt wohl daran, dass Seminarangebote für Ehepaare immer noch als etwas angesehen werden, was diejenigen in Anspruch nehmen, die Probleme haben. Diese Vorgehensweise würde einem beim eigenen Auto gar nicht erst in den Sinn kommen. Das bringt man selbstverständlich zur Inspektion und zum TÜV um größere Schäden zu vermeiden. Dass Angebote für Paare und solche, die es werden wollen, selbstverständlich zum Repertoire jeder Kirchengemeinde gehören, wie z.B. die Jugendarbeit, wäre wünschenswert und ein Ziel, auf das es sich hinzuarbeiten lohnt. Eine „Checkliste zur ehelichen Zufriedenheit“ kann als PDF von der PePP-Webseite heruntergeladen werden. |