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Ausbildung zum Ehe- und Familienberater/-referent (UofN) bei JMEM Hainichen Am 29. März beginnt für 19 Studenten aus Deutschland, Schweiz, England, Holland, Bulgarien, Philippinen und Madagaskar der dreimonatige Intensivkurs. Reinschnuppern ist möglich. Dazu öffnen wir einige Seminare. Wir werden uns u.a. mit folgenden Inhalten beschäftigen: - "Jeder Mensch ist anders - Einführung in das DISG-Persönlichkeitsprofil", Andreas & Angela Frész, Hainichen - "Einfluss der Postmoderne und des Humanismus auf die Familie", Frank Bauer, Hurlach - "Rollenverständnis von Mann & Frau", Eberhard & Claudia Mühlan, Braunschweig - "Der Ehekurs" mit Team Hainichen - "Familie und biblisch-christliche Weltanschauung", Larry Ballard, USA - "Interkulturelle Beziehungen", Larry Ballard, USA - "Freiheit erleben" (offenes Seminar für Frauen), Larry & Violet Ballard, USA - "Familien-Mutmach-Tag - Familien stark machen" mit Team Hainichen - "Erfolgreiche Kommunikation und Konfliktlösung", Andreas & Angela Frész, Hainichen - "Einführung in die Paarberatung", Merle & Maria Jacobs, USA - "Gott kennen lernen von Anfang an" - offenes Seminar für Eltern mit Kleinkindern, Doris Braun, Hurlach - "Einführung in die Ehevorbereitung", Susanna & Mathias Lange, Hainichen - "Die Herzen unserer Kinder berühren" - offenes Seminar, Frank & Catherine Fabiano, USA - "Männertag im Seilgarten" mit Team Hainichen - "Familie im Dienst" - "Generationen Transfer", Christoph Leu, Schweiz - "Familiensysteme und Seelsorge", Jim Isom, USA - "Vom Missbrauch und Genuss der Sexualität" - offenes Seminar, Rolf Trauernicht, Weißes Kreuz - "Starke Familie mit Vision", Andreas & Angela Frész, Hainichen Reinschnuppern in die Familiendienst-Schule: Termine und weitere Infos hier. |
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«Weltwoche-Gespräch» mit einer Frau, die selbst als Kind eine Krippe in der DDR besuchte In der Schweizer Zeitschrift «Die Weltwoche» (Ausgabe 50/07) erschien vor kurzem ein Gespräch mit einer Mutter, sie selbst als Kind eine Krippe in der DDR besuchte. Hier einige Auszüge aus diesem aufschlussreichen Interview: . . Wie alt waren Sie, als Sie in die Krippe gebracht wurden? Knapp zweieinhalbjährig. ...
Können Sie das näher beschreiben? ... Wenn meine Mutter mich morgens abgab und ging, hatte ich das Gefühl, ich falle ins Bodenlose. Es ist so eine Existenzangst, dass ich heute weiss, wie wohl Todesangst sein muss. Die Mutter geht, und als kleines Kind weiss man nicht, wohin sie geht und ob sie wiederkommt. Man denkt, sie ist für immer weg. Ich schrie bis zur Besinnungslosigkeit. ... Ich wurde immer wieder sehr stark krank, hatte mehrmals Lungenentzündungen und musste wochenlang zu Hause bleiben. Zum Schluss hatte ich eine schwere Lungenentzündung mit einer Komplikation. .. Mein Vater ... beschloss ..., mit der Krippe aufzuhören. Meine Mutter dachte zu Hause dasselbe. Unser Kind stirbt uns sonst noch unter den Händen weg.
Ihren Eltern war klar, dass die Krankheiten durch die Krippe ausgelöst wurden? Meine Mutter sagt, vorher sei ich überhaupt nie krank gewesen.
Wie reagierte die Umgebung darauf, dass Ihre Mutter mit Ihnen zu Hause blieb? Es gab hässliche Äusserungen. ... Jedes totalitäre Regime muss versuchen, die Bindung zwischen Eltern und Kindern zu kappen, damit man die Kinder besser in die Hand bekommt. Die Bindung lässt sich am besten an der Wurzel zerstören. So dass sich die Kinder nicht mehr an den Eltern orientieren. ... . Weshalb brachten Ihre Eltern Sie in die Krippe? Wie viele in der DDR waren sie relativ knapp dran ... Meine Mutter hatte sich schon mit Händen und Füssen gewehrt, mich eher wegzugeben. Doch meine Eltern mussten jeden Pfennig zweimal umdrehen. Ich war fünf oder sechs Tage die Woche in der Krippe, für jeweils sieben Stunden. Das war noch gut. Normalerweise wurden die Kinder in der DDR-Zeit früh um sechs abgegeben und abends um fünf geholt. Die nächste Stufe war die Wochenkrippe für Schichtarbeiter und Künstler. Da waren die Kinder nur am Wochenende zu Hause. Ich sprach mit Erzieherinnen, die da gearbeitet haben und den Job aufgeben mussten, weil sie es nicht ertrugen. Die Kinder schrien die ersten drei Tage und lagen dann nur noch apathisch da. ... . ... Ich kenne eine junge Krippenerzieherin. Sie sagt, es sei so weit, dass Mütter ihre kranken Kinder abgeben wollten. Mit der Bemerkung: Das Gequengel würden sie nicht den ganzen Tag ertragen. ...
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* «Die Weltwoche» erscheint seit 1933 in der Schweiz (ursprünglich als Wochenzeitung) und versteht sich als Zeitschrift, die sich an eine anspruchsvolle Leserschaft richtet, geschrieben und gemacht von Journalisten und Journalistinnen, die kritisch denken und schreiben. Sie wurde von Karl von Schumacher und Manuel Gasser nach dem Vorbild französischer Wochenpublikationen gegründet und profilierte sich rasch im Kampf gegen den Nationalsozialismus. Impressum: http://www.weltwoche.ch/impressum/?CategoryID=40 Link zur Redaktion: http://www.weltwoche.ch/impressum/detail.asp?CategoryID=40&art=Redaktion Rolf-Dieter Braun |
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Aktuelles aus Politik & Forschung
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Überlegungen von Hartmut Steeb, dem Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, zu Familienfreundlichkeit und Familienförderung
Die fehlenden Kinder
„Europa fehlt der Nachwuchs“ - so oder so ähnlich lauten die Überschriften in den Zeitungen, wenn wieder einmal über die demographische Entwicklung in Europa berichtet wird. Ganz Europa spielt bevölkerungspolitisch nämlich in der untersten Liga. Und in diesem aussterbenden Europa steht Deutschland bei der Zahl der Kinder pro Frau (Reproduktionsrate) vor Zypern, Estland und Italien auf dem viertletzten Platz. Wenn es aber nicht nur um die Zahl der tatsächlich geborenen Kinder, sondern um die Kinderwünsche geht, dann ist Deutschland Schlusslicht der untersten Liga. Anders ausgedrückt: Wir sind die Letzten der Letzten. Und diese Frage nach dem Kinderwunsch, der ja unter positivsten Randbedingungen vielleicht sogar „eins zu eins“ umgesetzt werden würde, liegt noch unter 1,7 gewünschten Kindern pro Frau. Aber notwendig wäre ja wenigstens eine Reproduktionsrate von 2,1, um nicht noch weiter dem Bevölkerungsschwund zusehen zu müssen. Dabei steht inzwischen allen vor Augen, dass nicht der Bevölkerungsschwund an sich alleine die Problemlage bestimmt, sondern die damit stark einhergehende Unterjüngung. Es liegt auf der Hand, dass die kleinere nachfolgende Generation bald die Tragkraft nicht mehr hat, eine noch wachsende ältere, nicht mehr im Erwerbsleben stehende Generation zu versorgen: weder materiell noch human. |
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Aktuelles aus Politik & Forschung
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Christa Meves beteiligt sich an der Konzeptentwicklung der neu gegründeten AUF-Partei Januar 2008 Die vor kurzem gegründete AUF-Partei fordert die Einführung eines ”Erziehungsgehaltes” und setzt damit ein Konzept von Christa Meves um. In der Praxis soll dies folgendermaßen verwirklicht werden: Jede schwangere Frau kann sich zunächst zur „Zukunftsanwältin“ ausbilden lassen; nach der Geburt des Kindes erhält sie diese Berufsbezeichnung und einen Anspruch auf ein monatliches Gehalt sowie einen Rentenanspruch. Vor allem mit solchen familienpolitischen Akzenten und ethisch motivierten Alternativ-Konzepten will die AUF-Partei als “eine explizit christliche Partei (...) aktiv Politik auf allen politischen Ebenen gestalten”. Ihre Gründer sind überzeugt: “Christen haben in vielen Politik- und Lebensbereichen bewährte Lösungen gefunden, um die Zukunft unseres Gemeinwesens lebenswert zu gestalten.”
Die “AUF – Partei für Arbeit, Umwelt und Familie” wurde am 26.1.08 in Berlin gegründet. Sie trägt die Zusatzbezeichnung „Christen für Deutschland“. Angestoßen wurde die Gründung offenbar von der European Christian Political Movement (ECPM), in der sich europäische christliche Parteien sammeln. In der Gründungsveranstaltung hielten u. a. auch die bekannte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin Christa Meves, der Unternehmensberater Dr. Siegfried Buchholz und die Publizistin Gabriele Kuby Grundsatzreferate.
Im ihrem Grundsatzprogramm, das der Gründungsversammlung am 26.01.2008 vorgelegt wurde, tritt die AUF u. a. für die Einführung eines einfachen Steuersystems ein und fordert, dass "die Erziehungsverantwortung der Eltern" durch > |
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Aktuelles aus Politik & Forschung
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Im Zeitraum 1996 - 2006 hat sich die Zahl der Familien mit Kindern unter 18 Jahren im Haushalt, die
+ mit verheirateten Eltern zusammen leben um 15 % verringert, + mit Eltern in Lebensgemeinschaft (auch gleichgeschl.) zusammen leben um 48% erhöht, + mit alleinerziehenden Eltern zusammen leben um 24% erhöht.
Dabei ist die Gesamtzahl der Familien mit Kindern bis 18 Jahren im Haushalt "nur" um 7% zurück gegangen.
Die Zahlen in Sachsen:
In diesen 10 Jahren hat sich die Zahl der Familien mit Kindern unter 18 Jahren im Haushalt, die
+ mit verheirateten Eltern zusammen leben, um 45,5% verringert [FAST DIE HÄLFTE!], + mit Eltern in Lebensgemeinschaft (auch gleichgeschl.) zusammen leben, um 23% erhöht, + mit alleinerziehenden Eltern zusammen leben, "nur" um 1,18% erhöht.
Dabei ist die Gesamtzahl der Familien mit Kindern bis 18 Jahren im Haushalt um 31% zurück gegangen - das ist ein Drittel(!). Quelle: www.destatis.de
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