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aus aller Welt


Die erste "Familiendienst-Schule" (FDS) von JMEM in Deutschland hat am Sonntag, dem 29. März 2009, in Hainichen (Sachsen) begonnen.

 

Die Kursteilnehmer und die Mitarbeiter im FDS-Team kommen aus verschiedenen Ländern.

Weitere Informationen über dieses Pionier-Projekt sind auf der FDS-Info-Seite zu finden und werden in den nächsten Wochen hier veröffentlicht.

Kontakt:

JMEM Familiendienst
Berthelsdorfer Str. 7
09661 Hainichen
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Aktuelles aus Politik & Forschung

15.000 Personen beteiligten sich an der ersten "Woche der Ehepaare"
Die Veranstalter der ersten „Marriage Week" in Deutschland sind überzeugt: Die „Woche der Ehepaare" war ein voller Erfolg; die Idee ist in Deutschland gut angekommen.

Vom 7. bis 14. Februar bot die bundesweite Themen- und Aktionswoche eine Vielzahl an Angeboten für Ehepaare. Veranstalter waren 140 Partner aus Kultur und Wirtschaft, Gastronomie und Handel: Bildungseinrichtungen, Hotels, Eheberatungsstellen, Medien, Unternehmen verschiedenster Branchen, Kirchengemeinden, kommunale Einrichtungen und Familienverbände waren beteiligt.

In knapp 100 Städten in allen Bundesländern boten mehr als 300 Veranstaltungen, Events und Handelsaktionen Gelegenheit, die Ehe zu feiern, gemeinsam aktiv und kreativ zu werden oder sich in Vorträgen und Seminaren Tipps und Rat für gelungene Beziehungen zu holen. Mehr als 50 Candle-Light-Dinners boten ein romantisches Ambiente, 60 Kirchengemeinden luden ein zu thematisch gestalteten Gottesdiensten, in denen teilweise auch die Möglichkeit gegeben wurde, das Eheversprechen zu erneuern.

Erste Schätzungen ergaben, dass etwa 15.000 Personen sich an den Veranstaltungen und Aktionen beteiligten. Die Medien schenkten der Initiative große Beachtung, griffen das Anliegen auf und gestalteten nicht selten eigene Beiträge zum Thema Ehe und Partnerschaft.

Wird es auch im nächsten Jahr eine "Marriage Week" geben?
Die Echos von Teilnehmern wie Veranstaltern sind durchweg positiv: Schon jetzt haben die Initiatoren beschlossen, die Ehewoche im nächsten Jahr zu wiederholen. "Die Initiative Marriage Week mit dem Leitgedanken 'Gutes für Ehepaare' ist eine hervorragende Plattform, die wir als Christen in einer breiten Allianz nutzen sollten, um ein klares Statement für die Ehe abzugeben", meint Frank Bauer, der 1. Vorsitzende von Jugend mit einer Mission Deutschland. "Ich bin überzeugt: Familie und Ehe sind ein geniales biblisches Konzept, das unserer Gesellschaft und unseren Kindern gut tut. Gerade unter dem Motto 'Gutes für Ehepaare' können viele kreative Impulse gegeben und auch Angebote für Ehepaare in Not vorgestellt werden. Ehe und Familie sind zentrale Bestandteile eines christlichen Gesellschafts-Konzepts. Deshalb

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Ratgeber

Rolf-Dieter Braun


Frauenbefreiung - wo geschieht sie tatsächlich?

Gedanken über befreiende und frauenfeindliche Tendenzen


Es stimmt: Auch im Christentum wurden und werden Frauen diskriminiert und unterdrückt; dafür kann man viele Beispiele anführen. Aber es stimmt einfach nicht, daß dies im Wesen des Christentums liegt.1 Diejenigen Christen, die konsequent waren, sich an Jesus Christus selbst orientierten und traditionelle Meinungen an der Bibel maßen, haben die Lage der Frauen entscheidend verbessert. Das spielte sich nicht nur im familiären "Privatleben" ab2, das sich millionenfach auf die "gesellschaftliche Gesamtatmosphäre" auswirkt und deshalb nicht unterschätzt werden sollte, sondern es geschah auch durch konkrete gesellschaftliche Veränderungen und Reformen.



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Buchempfehlungen

Ein Kursbuch für engagierte Familien in Gesellschaft, Gemeinde und Mission

Andreas & Angela Frész  

ISBN 978-1-57658-482-8

€ 11,95

Familien im Dienst engagieren sich in Gesellschaft, Gemeinde und Mission. Mittendrin gestalten sie ihr Familienleben und erziehen ihre Kinder. Dieses Buch gibt Impulse zu Brennpunktthemen und Anregungen zur praktischen Umsetzung zuhause: Erfahrungsberichte aus aller Welt bieten Orientierungshilfe für ein mutiges und doch nicht waghalsiges Abenteuer. Das Buch soll Mut machen, Familie zu leben und Familie zu genießen und einer Welt, die Orientierung braucht, Zeichen der Hoffnung zu sein.

Das Besondere an diesem Buch: wird es als Handbuch für einen Kurs verwendet, inspiriert und strukturiert es den Austausch mit anderen Familien.

Das sagen andere dazu:

"Wer sich in Gemeinde und Mission engagiert, wird dabei immer wieder auch schwierige persönliche Phasen durchlaufen. Die Autoren wissen das, haben es selbst erlebt und lassen diese Erfahrung in ihr Buch einfließen. Weil das Buch auch die schwierigen Themen nicht ausspart, ist es eine Bereicherung für alle, die sich haupt- oder ehrenamtlich im Reich Gottes einsetzen."  Martin Gundlach, Chefredakteur family

"Familie ist eine generationenübergreifende Dienstgemeinschaft. Hier wird Solidarität gelernt und geübt. Und darum freue ich mich, dass dieses Buch für diese wichtige und lohnende, schöne und auch sinnstiftende Aufgabe Anleitung gibt." Hartmut Steeb, Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz

Bestellung und Versand über JMEM Hainichen

Webseite: www.familie-im-dienst.com

 
Aktuelles aus Politik & Forschung
469 Euro monatlich mehr für 4-köpfige Familie
Stade, 15.07.2008 – Die Familienarmut in Deutschland nimmt kontinuierlich zu. Der «Kinderreport Deutschland 2007» des Deutschen Kinderhilfswerks berichtet, dass sich seit Einführung des Arbeitslosengeldes II im Jahre 2005 die Zahl der auf Sozialhilfe angewiesenen Jungen und Mädchen auf mehr als 2,5 Millionen verdoppelt hat. War 1965 nur jedes 75. Kind unter sieben Jahren auf Sozialhilfe angewiesen, ist es im Jahr 2008 jedes sechste Kind – und das bei einer Halbierung der Kinderzahl seit 1965. Doch der Staat reagiert auf diese dramatische Entwicklung mit ungeeigneten Maßnahmen statt den Familien das Geld zu gewähren, das ihnen zusteht.

Das Familiennetzwerk Deutschland hat berechnet, wie viel Nettoeinkünfte mehr eine Familie monatlich zur Verfügung hätte, wenn der Staat die besondere Situation der Familien im Steuer- und Abgabenrecht berücksichtigen würde. Danach käme eine 4-köpfige Familie bei einem Brutto-Familieneinkommen von 3.500 Euro auf Nettoeinkünfte in Höhe von 3.141 Euro. Zurzeit lässt ihr der Staat inklusive Kindergeld lediglich 2.672 Euro, also 469 Euro weniger. Auch Alleinerziehende profitieren: Bei einem durchschnittlichen Einkommen von 2.500 Euro bleibt dem Elternteil mit zwei Kindern 440 Euro mehr vom Lohn. Netto könnte diese Familie statt 1.867 Euro über 2.306 Euro verfügen.

Generativen Beitrag von Familien nutzen
"Ein kostenloses Mittagessen in der Kindertagesstätte, Geschenkpakete zum Schulstart oder Gutscheine für die Bildung können die Familienarrmut nicht lindern. All das ist Kurieren am Symptom ohne die Ursache zu bekämpfen", stellt Maria Steuer, Vorsitzende des Familiennetzwerks Deutschland fest. Sie fordert, dass der Staat endlich das Steuer- und Abgabenrecht familiengerecht macht. "Bereits seit 1990 fordert das Bundesverfassungsgericht vom Gesetzgeber in einer Reihe von Entscheidungen zum Beispiel zum steuerfreien Existenzminimum, diese Schieflage zu beseitigen", so Steuer. Doch statt die Dinge ins Lot zu bringen und die Einkommenskluft zwischen Personen mit und ohne Kinder zu verringern, mache die Politik das genaue Gegenteil und streiche beispielsweise die Familienzulagen im öffentlichen Tarifrecht oder weigere sich, das Kindergeld zu erhöhen. Der faire Familienrechner des Familiennetzwerks berücksichtigt u. a. den generativen Beitrag von Familien zur Funktionsfähigkeit eines umlagefinanzierten Sozialversicherungssystems.

Wer wissen möchte, wie viel Geld seines monatlichen Verdienstes ihm bei gerechterer Familienpolitik verbleiben würde, kann dies mit dem "Fairen Familiengeldrechner" erfahren, den das Familiennetzwerk auf seiner Webseite eingestellt hat.

Weitere Informationen und Kontakt
Familien e.V.
Arbeitsbereich Kinderrechte
Liudger Berresheim
Borngasse 4, 54518 Altrich
Tel: 06571 / 14 59 91
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